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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005102008 510200 -   € -   €
 
 
 

Basler halten


04.04.2001
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Für das Researchteam von HSBC Trinkaus & Burkhardt ist die Aktie der Basler AG (WKN 510200) eine „Halteposition“.

Im vergangnen Geschäftsjahr habe die Balser-Gruppe ihr zunächst angepeiltes Umsatz- und Ertragsziel sehr deutlich verfehlt. Statt rund 100 Millionen DM Umsatz wären nur 79 Millionen DM erreicht worden, immerhin noch ein Plus von 17 Prozent. Beim Ergebnis habe es statt der erhofften spürbaren Ergebnisverbesserung einen herben Rückschlag gegeben, der letztlich in einen operativen Verlust von 6,4 Millionen Euro gemündet habe. Verantwortlich hierfür wäre vor allem Optical Media Inspection gewesen, das von der stark rückläufigen Nachfrage nach CD-R-Anlagen getroffen worden wäre und damit das ursprünglich geplante Umsatz- und Ergebniswachstum nicht erreicht habe. Damit hätten Balser wichtige Ergebnisbeiträge gefehlt, die zur Deckung der erheblichen Anlaufverluste in den noch jungen Arbeitsgebieten Display Inspection und Plastic Web Inspection nötig gewesen wären. Ein Lichtblick sei das starke Wachstum von Machine Vision Components, das sich auf etwa 14 Millionen DM verdreifacht und den operativen Break-Even geschafft habe.


Ins laufenden Jahr sei gerade dieser letztgenannte Bereich mit einem guten Auftragspolster gestartet, so dass die Analysten hier von einem weiteren starken Umsatzwachstum und einem erstmals positiven Ergebnisbeitrag ausgingen.

Dominierender Umsatz- und Ergebnisträger bleibe aber Optical Media Inspection, bei dem die Experten im zweiten Halbjahr die Chance auf eine Nachfragebelebung sehen würden. Wegen der großen Unsicherheit bezüglich dieser Nachfrageerholung stecke hierin jedoch auch ein erhebliches Risiko.

Vor diesem Hintergrund enthalte die Ergebnisprognose 2001e HSBC Trinkaus & Burkhardt nur ein bescheidenes Turnaround-Potential mit einem EBIT von 3,5 Millionen DM und einem JÜ von 2,5 Millionen DM, so dass man mit Blick auf die Renditegrößen noch einen weiten Weg zur Normalität zurückzulegen habe. In diesem Jahr stehe die Strategie von Balser, das Geschäft auf verschiedene Standbeine zu stellen, vor der ersten Bewährungsprobe. Machine Vision Components und Sealing Inspection sollten einen spürbaren Ergebnisbeitrag liefern, der das eher schwächere Resultat von Optical Media Inspection ausgleiche. Zudem rechneten die Analysten mit geringeren Anlaufverlusten bei Display Inspection und Plastic Web Inspection.

Nach dem steilen Absturz im letzten Jahr suche die Basler-Aktie derzeit einen Boden. Die Bewertungsrelationen seien sowohl gegenüber der internationalen Peer Group als auch gegenüber der High-Tech-Gruppe am Neuen Markt erst mit Blick auf 2002 in etwa akzeptabel. Aufgrund der bestehenden Unsicherheit im Segment Optical Media Inspection sei die Aktie derzeit nicht mehr als eine Halteposition.




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